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miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers

Zur Untersuchung der Auswirkungen einer individuellen miRNA auf eine bestimmte Zielsequenz

S_1084_5_GEN_V2

miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers (5 nmol)

Kat.-Nr. / ID.   339194

5 nmol miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers mit Option für verschiedene Markierungen und Reinigungsgrade, im Röhrchenformat
Produktoptionen anzeigen zur Preisanzeige
Typ
in vitro
in vivo Ready
In vivo Large Scale

Eigenschaften

  • Maßgeschneiderte Target Site-Blocker zur spezifischen Inhibition von miRNA-Targets
  • Anspruchsvolles Design und außergewöhnlich hohe Affinität, unabhängig von der Zielsequenz
  • Unübertroffen hohe Wirksamkeit in vitro und in vivo
  • Überragende Leistung und hohe Proteinexpression durch fehlende RNase-H-abhängige Degradation der mRNA
  • Effizient in sehr geringen Konzentrationen, Verdrängung der miRNA an ihren Zielsequenzen
  • Hervorragende biologische Stabilität für langanhaltende Antisense-Aktivität

Angaben zum Produkt

miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers sind Antisense-Oligonukleotide, die sich an die miRNA-Zielsequenz einer mRNA binden und so verhindern, dass miRNAs an diese Stelle gelangen. Dies ermöglicht es, die Auswirkungen einer miRNA auf ein einzelnes Ziel zu untersuchen. miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers sind bereits in sehr geringen Konzentrationen wirksam. Aufgrund ihrer hohen Affinität durch LNA-Verstärkung verdrängen die Target Site-Blocker miRNAs von ihren Zielsequenzen.

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Leistung

Entschlüsseln Sie die miRNA-Funktion mit Target Site-Blockern
miRNAs regulieren gewöhnlich die Genexpression mehrerer Ziele. Daher führt die Inhibition einer miRNA zur Aufhebung der Repression (Derepression) all dieser Ziele. Der bei der miRNA-Inhibition beobachtete Phänotyp ist daher ein zusammengesetztes Ergebnis der Derepression mehrerer Ziele (siehe Abbildung  miRNA-Inhibitoren vs. Target Site-Blocker). Allerdings trägt die Deregulierung einiger dieser Ziele oft entscheidend zum Phänotyp bei. Die Identifizierung dieser Ziele ist wichtig, um die Funktion der miRNA zu verstehen.
miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blockers können für folgende Anwendungen eingesetzt werden:
  • Bestimmung, welcher Signalweg an einem bei Inhibition der miRNA beobachteten Phänotyp beteiligt ist.
  • Bestimmung, welche miRNA/mRNA-Interaktionen in einem Signalweg mit mehreren prognostizierten Zielen am wichtigsten sind.

Die Abbildungen  Beispiele für den Einsatz von Target Site-Blockern – Signalwege X und Y und  Beispiele für den Einsatz von Target Site-Blockern – Signalweg Z beschreiben Beispiele für den Einsatz von Target Site-Blockern.
Die Abbildung  Der CAV1-Zielsequenzblocker phänokopiert den miR-199a-5p-Inhibitor in vielen wichtigen Aspekten zeigt ein Beispiel für den Einsatz eines Target Site-Blockers, um darzustellen, wie miR-199a-5p als Schlüsseleffektor des TGFβ-Signalwegs in Lungenfibroblasten fungiert.

Prinzip

Was sind Target Site-Blocker?

miRCURY LNA miRNA Target Site Blockers sind  LNA-verstärkte Antisense-Oligonukleotide, die an die miRNA-Zielsequenz einer mRNA binden und so verhindern, dass miRNAs an diese Zielsequenz gelangen. Dies ermöglicht Forschenden, die Auswirkungen einer miRNA auf ein einzelnes Ziel zu untersuchen. Hingegen spiegelt der bei der Inhibition einer miRNA beobachtete Phänotyp die kombinierten Auswirkungen dieser miRNA auf alle Ziele wider.

LNA-verstärkte Target Site-Blocker

Der Einbau von LNA in den miRCURY LNA miRNA Power Target Site Blocker (TSB) ermöglicht dem TSB eine wirksamere Konkurrenz mit dem miRNA/RISC-Komplex um die Zielsequenz der miRNA. Darüber hinaus stellt die Verteilung der LNA im gesamten LNA/DNA-Mixmer sicher, dass das Antisense-Oligonukleotid keinen RNase-H-abhängigen Abbau der mRNA katalysiert. Indem er die Translationshemmung durch die miRNA verhindert, erhöht der TSB die Expression des von der Ziel-mRNA kodierten Proteins (siehe Abbildung  LNA-verstärkte Target Site-Blocker konkurrieren wirksam mit RISC um die miRNA-Bindungsstelle).

Verfahren

Nach der Resuspension werden miCURY LNA miRNA Target Site Blockers mit einem Transfektionsreagenz oder durch Elektroporation in Zellen transfiziert. Die phänotypischen Auswirkungen des Target Site-Blockers werden normalerweise 24–72 Stunden nach der Transfektion untersucht. Bei einigen Anwendungen, wie z. B. Assays zur Zelldifferenzierung, kann die phänotypische Auswertung 7–10 Tage nach der Transfektion erfolgen.

Anwendungen

miRCURY LNA miRNA Target Site Blockers eignen sich für folgende Anwendungen:
  • Bestimmung, welcher Signalweg an einem Phänotyp beteiligt ist, der bei miRNA-Inhibition beobachtet wird.
  • Bestimmung, welche miRNA/mRNA-Interaktionen in einem Signalweg mit mehreren prognostizierten Zielen am wichtigsten sind.

Ergänzende Daten und Abbildungen

Ressourcen

Brochures & Guides (1)
Safety Data Sheets (1)
Download Safety Data Sheets for QIAGEN product components.
Certificates of Analysis (1)
Scientific documents (1)
Poster for download