Standardisierte Präanalytik: Der Schlüssel für zuverlässige Diagnose, Forschung und Biobanking
Dr. Uwe Oelmueller, Vice President Head von MDx Development EU, Sample Technologies, QIAGEN
Beeinträchtigte Patientenproben führen häufig dazu, dass in-vitro-diagnostische oder Forschungstests unzuverlässige oder gar keine Ergebnisse liefern. Um diese Herausforderung zu bewältigen, arbeitet das EU Horizon2020 SPIDA4P-Konsortium an der Entwicklung und Implementierung von 22 europaweiten präanalytischen CEN-/technischen Spezifikationen und ISO-/internationalen Normen für Workflows, die in der personalisierten Medizin zur Anwendung kommen. Diese Spezifikationen, Workflows und Normen werden dann für medizinische Labors und deren Kunden, die Entwickler und Hersteller von Diagnostika, Regulierungsbehörden, Biobanken und Einrichtungen, die biomedizinische Forschung betreiben, gelten. Es wurden auch entsprechende Programme zur externen Qualitätssicherung (EQA) entwickelt, die darauf abzielen, die Qualität der Proben zu überwachen. SPIDIA4P stellt die umfassende Einbeziehung aller Stakeholder, Schulungen, Lehrmaterialien sowie Beratungsangebote sicher, um die Implementierung der Standards zu unterstützen.